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Der KunstHof Bockhorn ist ein über 300 Jahre altes, denkmalgeschütztes Hof-Ensemble. Seit einigen Jahren entstehen hier Produktionen der verschiedenen Kunst- und Kultursparten. Wir würden uns freuen, auch Sie einmal im KunstHof Bockhorn begrüßen zu können.
Anne Heinz und Bernd Neumann

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Gemeinsames Singen macht Spaß – die „Mitsingen“-Veranstaltung lässt daran keinen Zweifel. © Kunsthof

Kaminwärme, Herbstwetter und Musik

Bockhorn – Draußen nieselt es schon den ganzen Tag, aber drinnen auf dem Flett in der über 300 Jahre alten, denkmalgepflegten Hofanlage des „KunstHofs Bockhorn“ in Sulingen ist es mollig warm. Der Kamin knistert und verbreitet ein wärmendes Licht. Die „Arrested Amstbrüder“, Uli Preuß und Manni Kehr, und Chrstina Wolf, genannt „die Wölfin“, haben zum gemeinsamen Singen auf den „KunstHof Bockhorn“ eingeladen und viele sangesfreudige Gäste aus der Nachbarschaft und aus dem Sulinger Umland sind dieser Einladung freudig gefolgt. So beschreibt der „KunstHof“ in einer Pressemitteilung die Atmosphäre bei der „Mitsingen“-Veranstaltung vor ein paar Tagen. Nach kurzer Begrüßung durch Bernd Neumann vom „KunstHof“, der an den Spaß am gemeinsamen Singen erinnerte, legten die Musiker mit „Die Gedanken sind frei“ – dem Titel ihrer Einladung für diesen gemeinsamen Nachmittag – los. Die mehr als 30 Gäste zeigten sich von Anfang an recht textsicher und füllten den historischen Raum mit ihren Stimmen.

Auf dem Liederzettel ging es dann querbeet weiter, unter anderem mit Volksliedern wie „Bunt sind schon die Wälder“ und „Kein schöner Land in dieser Zeit“ oder auch mit bekannten Schlagern wie Udo Jürgens‘ „Aber bitte mit Sahne“ und Conny Froboess‘ „Zwei kleine Italiener“. Im Programm fehlten aber auch nicht demokratische oder sozialkritische Lieder, zum Beispiel Pete Seegers „We shall overcome“ oder „Sag mir, wo die Blumen sind“, das Marlene Dietrich in Deutschland bekannt gemacht hat, das italienische „Bella Ciao“, Bertolt Brechts „Solidaritätslied“ oder „Unterm Pflaster liegt der Strand“ von der Gruppe „Schneewittchen“. Alle Lieder wurden von Manni Kehr in ihre Entstehungs- und Wirkgeschichte eingeordnet und wurden so verständlicher. Ergänzt wurde das breite musikalische Programm durch Anne Heinz vom KunstHof durch Herbstgedichte von Heinz Erhardt „Wenn die Blätter von den Bäumen stürzen“, Theodor Fontane „Herr Ribbeck von Ribbeck …“ und Rainer Maria Rilke „Die Blätter fallen“.

Mit dem mehrstimmigen Kanon „Hejo, spann den Wagen an“ wurde der gemeinsame Nachmittag beendet und viele Gäste betonten ihre große Freude an den gesungenen Melodien, die sie zum Teil schon ihr ganzes Leben begleitet haben und jetzt noch einmal erfrischend gesungen wurden.

Quellenangabe: Sulinger Kreiszeitung vom 21.10.2026, Seite 8

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